Du erstellst einen Widerspruch für: Widerspruch gegen Mieterhöhung
Widerspruch gegen eine Mieterhöhung
Erhältst du eine Mieterhöhung, musst du dieser nicht automatisch zustimmen. Entspricht die Erhöhung nicht den gesetzlichen Vorgaben, kannst du fristgerecht widersprechen und eine Überprüfung verlangen.
Ein Widerspruch ist besonders wichtig, wenn die Begründung fehlerhaft ist oder die zulässige Miethöhe überschritten wird.
Wann ein Widerspruch sinnvoll ist
- fehlende oder unzureichende Begründung der Mieterhöhung
- Überschreitung der ortsüblichen Vergleichsmiete
- Nichteinhaltung der Kappungsgrenze
- Formfehler im Mieterhöhungsverlangen
- falsche Wohnfläche oder fehlerhafte Vergleichswohnungen
Frist zur Reaktion
Auf eine Mieterhöhung nach § 558 BGB hast du in der Regel bis zum Ende des zweiten Monats nach Zugang Zeit, um zuzustimmen oder zu widersprechen. Reagierst du nicht, kann der Vermieter die Zustimmung gerichtlich einklagen.
Formulierung des Widerspruchs
Eine ausführliche Begründung kann beigefügt oder nachgereicht werden.
Häufige Widerspruchsgründe
- Mietspiegel falsch angewendet
- Vergleichswohnungen nicht vergleichbar
- Kappungsgrenze (15 % bzw. 20 %) überschritten
- Sperrfrist seit letzter Mieterhöhung nicht eingehalten
- formelle Fehler im Mieterhöhungsverlangen
Erforderliche Angaben
- Name und Anschrift des Mieters
- Name und Anschrift des Vermieters
- Adresse der Wohnung
- Datum des Mieterhöhungsverlangens
- klare Erklärung des Widerspruchs
- Datum und Unterschrift
Übermittlung
Der Widerspruch sollte schriftlich und nachweisbar erfolgen (z. B. Brief, Einwurf-Einschreiben oder persönliche Übergabe).
Weitere Formulare
In der Formular-Übersicht findest du weitere Schreiben zu Mietrecht, Wohnung und laufenden Mietverhältnissen.
Zur Formular-ÜbersichtHinweis: Eine Zustimmung zur Mieterhöhung sollte nicht erfolgen, solange rechtliche Zweifel bestehen.
Hier kannst du einen Download-Code kaufen, um den PDF-Download freizuschalten.
Der Code schaltet den Formular-Downloadbereich (PDF-Download) frei.
