Nachteilsausgleich abgelehnt – Einordnung der Situation
Wird ein Antrag auf Nachteilsausgleich abgelehnt, sorgt das häufig für Verunsicherung. In vielen Fällen bedeutet die Ablehnung jedoch nicht, dass grundsätzlich kein Anspruch besteht, sondern dass der Antrag aus Sicht der Schule nicht ausreichend konkret war.
Entscheidend ist, ob nachvollziehbar beschrieben wurde, welcher Nachteil in konkreten Leistungssituationen entsteht und welche Maßnahmen diesen Nachteil ausgleichen sollen.
Typische Gründe für eine Ablehnung
- Der Antrag bleibt allgemein und benennt keine konkreten Maßnahmen.
- Es wird eine Diagnose genannt, ohne die Auswirkungen auf Leistungsnachweise zu beschreiben.
- Die beantragten Maßnahmen gelten als nicht eindeutig oder nicht praktikabel.
- Es fehlt eine klare Abgrenzung zwischen Nachteilsausgleich und Bewertung.
Einordnung der Ablehnung
- Eine Ablehnung bezieht sich in der Regel auf den konkreten Antrag.
- Sie bedeutet nicht automatisch, dass kein Nachteilsausgleich möglich ist.
- Häufig wird erwartet, dass Maßnahmen genauer beschrieben werden.
Ob und in welcher Form ein Nachteilsausgleich gewährt wird, hängt von Schulform, Jahrgangsstufe und den jeweiligen Regelungen ab.
Formulare nach Schulstufe:
Häufige Fragen
Ist eine Ablehnung endgültig?
Eine Ablehnung bezieht sich auf den konkreten Antrag. Eine erneute Prüfung ist möglich, wenn Inhalte und Begründung angepasst werden.
Muss die Schule eine Begründung nennen?
Üblich ist eine nachvollziehbare Begründung, aus der hervorgeht, warum der Antrag abgelehnt wurde.
Hinweis: Die Inhalte dienen der allgemeinen Orientierung. Maßgeblich sind die landesrechtlichen Vorgaben und die Regelungen der jeweiligen Schule.
