Probleme mit der Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung
Reicht die Rente nicht zum Leben, kommt häufig Grundsicherung in Betracht. Umso gravierender ist es, wenn Anträge abgelehnt oder Leistungen zu niedrig festgesetzt werden. Auch hier gilt: Es handelt sich um einen Bescheid, der überprüft werden kann.
Grundsicherung ist kein „Gnadenakt“, sondern eine gesetzliche Leistung mit klaren Anspruchsvoraussetzungen.
Typische Probleme bei der Grundsicherung
- Antrag wird ganz oder teilweise abgelehnt.
- Einkommen oder Vermögen wird falsch angerechnet.
- Kosten der Unterkunft werden nicht vollständig berücksichtigt.
- Bedarfe werden zu niedrig angesetzt.
Viele Fehler entstehen durch unvollständige Unterlagen oder pauschale Bewertungen der Behörde.
Was du jetzt sinnvoll tun kannst
1) Bescheid genau prüfen
Der Bescheid muss nachvollziehbar darlegen, wie Bedarf, Einkommen und Vermögen berechnet wurden. Genau hier liegen häufig Fehler.
2) Frist im Blick behalten
Gegen einen Grundsicherungsbescheid kann Widerspruch eingelegt werden. Maßgeblich ist die Frist in der Rechtsbehelfsbelehrung.
3) Aktenlage klären
Auch bei Grundsicherung kann Akteneinsicht helfen, um Berechnungen und interne Bewertungen nachzuvollziehen.
Typische Fehler
- Bescheid ungeprüft akzeptieren.
- Frist versäumen.
- Nur mündlich nachfragen statt schriftlich zu reagieren.
- Einkommens- oder Mietangaben nicht klar belegen.
Passende Schritte auf AMTHERO
Hinweis: Auch bei Grundsicherung gilt – Frist sichern, dann gezielt prüfen.
Hinweis: Diese Informationen dienen der allgemeinen Orientierung. Maßgeblich sind der konkrete Bescheid und die individuellen Berechnungsgrundlagen.
