Widerspruch gegen Einstellung des Krankengeldes

Krankenkasse – PDF

Du erstellst einen Widerspruch für: Krankengeld: Einstellung

1) Hinweise / Auswahl

Hinweise
  • Bescheid/Schreiben mit Datum benennen.
  • Wenn Unterlagen fehlen: „Fristwahrend“ aktivieren.
Begründung (optional)
Wähle die Punkte aus, die auf deinen Fall zutreffen.

2) Deine Daten

3) Krankenkasse (Empfänger)

4) Bezug (optional)

5) Freitext (optional)

6) Ort & Datum

Hinweis: Ort/Datum sind optional. Wenn du nichts einträgst, wird im PDF automatisch das heutige Datum verwendet.
Code eingeben

Code eingeben → dann erneut auf „PDF herunterladen (1 €)“ klicken.

Bitte erst den Code eingeben, dann erneut auf „PDF herunterladen (1 €)“ klicken.
Drucken ist gratis. PDF-Download: 1 € (Code).
Krankenkasse · Krankengeld

Widerspruch gegen die Einstellung des Krankengeldes

Wird das Krankengeld durch die Krankenkasse eingestellt, geraten viele Betroffene unvermittelt in eine existenzielle Situation. Häufig erfolgt die Einstellung, obwohl weiterhin eine ärztlich festgestellte Arbeitsunfähigkeit besteht oder die gesundheitliche Situation sich nicht verbessert hat.

Krankengeld ist eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung nach dem Sozialgesetzbuch V (SGB V). Es soll den Verdienstausfall ausgleichen, wenn Versicherte krankheitsbedingt nicht arbeiten können. Eine Einstellung ist nur unter bestimmten rechtlichen und medizinischen Voraussetzungen zulässig.

Gegen einen Bescheid über die Einstellung des Krankengeldes kann innerhalb eines Monats nach Zugang Widerspruch eingelegt werden. Der Widerspruch ist formfrei, muss jedoch fristgerecht erfolgen.

Typische Gründe für die Einstellung des Krankengeldes

In der Praxis stützen Krankenkassen die Einstellung des Krankengeldes häufig auf eine der folgenden Begründungen:

  • die Krankenkasse geht von wiederhergestellter Arbeitsfähigkeit aus
  • eine Einschätzung des Medizinischen Dienstes (MD) liegt vor
  • es wird behauptet, die Arbeitsunfähigkeit bestehe nicht mehr
  • formale Gründe wie angeblich fehlende oder verspätete Unterlagen
  • Zweifel an der Fortdauer der Erkrankung

Die Einschätzung der Krankenkasse ist nicht automatisch maßgeblich. Entscheidend ist der tatsächliche Gesundheitszustand und die ärztliche Bewertung.

Wann ein Widerspruch sinnvoll ist

  • eine fortbestehende Arbeitsunfähigkeit ärztlich bestätigt ist
  • die Entscheidung allein auf einem MD-Gutachten beruht
  • sich der Gesundheitszustand nicht verbessert hat
  • die Begründung des Bescheids unklar oder pauschal ist
  • formale Gründe vorgeschoben werden

Ein Widerspruch ermöglicht die erneute medizinische und rechtliche Prüfung der Entscheidung durch die Krankenkasse.

Ablauf des Widerspruchsverfahrens

  • Einlegung des Widerspruchs innerhalb eines Monats
  • Prüfung des Bescheids durch die Krankenkasse
  • ggf. erneute Einschaltung des Medizinischen Dienstes
  • Entscheidung durch Widerspruchsbescheid

Die Begründung des Widerspruchs kann nachgereicht oder ergänzt werden. Wichtig ist vor allem die fristgerechte Einlegung.

Rechtlicher Hinweis: Diese Informationen stellen keine Rechtsberatung dar. Maßgeblich sind die Vorschriften des Sozialgesetzbuchs (SGB V) sowie der konkrete Bescheid der Krankenkasse.

Nach oben scrollen